Gemeinsam vernetzen.
Mit AMP als Plattform.
AMP ist die Workflow- und Kommunikationsplattform für Telekonsile, Fallkonferenzen und sektorübergreifende Vernetzung im Gesundheitswesen. Standalone einsatzfähig, offen für Partner — und gebaut auf Standards, die Integration einfach machen.
Was AMP mitbringt
Eine Plattform, die klinische Workflows, sichere Kommunikation und strukturierten Datenaustausch verbindet
Klinische Workflows
Strukturierte Konsil-Anforderung, Fallpräsentation in Tumorboard-Kategorien, Therapieempfehlung und Konsil-Dokumentation. Nicht als Framework, sondern als fertige, klinisch erprobte Abläufe.
Kommunikation in + außerhalb TI
Matrix-Protokoll für Echtzeit-Messaging, TI-Messenger Pro mit eigener Fachdienst-Zulassung (eine von 7 in Deutschland), Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Sektorübergreifend, föderierbar.
Regulatorische Tiefe
ISO 9001 + ISO 13485 QMS zertifiziert, gematik TI-M Pro Zulassung, BSI C5-zertifizierter Betrieb, DSGVO-konform mit Daten in Deutschland. Sicherheitsgutachten nach gematik-Anforderungen.
Browserbasiert, sofort einsetzbar
Kein Client-Install, kein App-Download. Responsive im Browser, auf jedem Gerät. Cloud-hosted (Kubernetes-orchestriert) oder On-Premise. Niedrigste Einstiegshürde am Markt.
Skalierung bewiesen
79 Kliniken in unter 3 Monaten (TeleCOVID Hessen). Aktive Tumorboards, Teleneonatologie, Teleintensiv, TelePharma. G-BA-geförderte Forschungsprojekte mit 5+ Unikliniken.
AMP funktioniert standalone
Ein Zuweiser aus dem niedergelassenen Bereich öffnet den Browser, gibt Patientendaten manuell ein, legt ein Konsil an — und ist angebunden. Keine Interoperabilitätsplattform nötig, kein Patientenportal, keine KIS-Integration als Voraussetzung. Videokommunikation ist integriert, Benachrichtigungen laufen automatisiert über Bots oder Messenger. Partner-Integrationen steigern den Nutzen bei wachsenden Netzwerken — aber die Einstiegshürde ist bewusst niedrig.
Gemeinsam mehr erreichen
AMP verbindet Workflow, Kommunikation und klinische Daten. Gemeinsam mit Partnern entsteht ein Angebot, das keiner allein liefern kann.
Daten rein, Ergebnisse zurück
Interoperabilitätsplattformen · KIS-Integratoren · SchnittstellenanbieterAMP liefert
FHIR REST API als Eingangstor für strukturierte klinische Daten (Patient, Observation, DiagnosticReport, ImagingStudy). Eigenen DICOM-Server für Bildgebung. ISiK-Kompatibilität. Manuelle Dateneingabe als Fallback für Einrichtungen ohne IT-Integration.
Partner liefert
KIS-Konnektoren für heterogene Systemlandschaften. Master Patient Index für klinikweit eindeutige Identifikation. Nachrichtenrouting und -transformation (z.B. HL7v2 → FHIR). Schnittstellenüberwachung. Rückschreibung von Konsil-Ergebnissen ins KIS.
Gemeinsames Ergebnis
Patientendaten, Laborwerte und Bildgebung fließen automatisch aus dem KIS in AMPs Fallakte. Der Arzt gibt nichts manuell ein. Bei einem landesweiten Netzwerk mit 30+ Kliniken und unterschiedlichen KIS-Systemen wird das zur Voraussetzung für Skalierung.
Zertifizierte Videokommunikation
Videosprechstundenanbieter · Telemedizin-InfrastrukturAMP liefert
Den kompletten Workflow vor, während und nach dem Videogespräch: Fallakte mit FHIR-Daten, DICOM-Bilder im eigenen Viewer, Konsil-Dokumentation, Therapieempfehlung, Push-Benachrichtigung per Messenger. Eigene Videokomponente integriert — modular und austauschbar nach Kundenwunsch.
Partner liefert
KBV/GKV-zertifizierte Videostrecke für abrechenbare Videosprechstunden. REST-API oder iFrame für nahtlose Einbettung in AMP. E2E-Verschlüsselung, datenschutzkonforme Aufzeichnung, Whitelabel-Fähigkeit.
Gemeinsames Ergebnis
Der Arzt öffnet im Tumorboard die Fallkonferenz — Videostrecke, DICOM-Viewer und Fallakte in einer Oberfläche. Die Videosprechstunde ist KBV-zertifiziert und abrechenbar, der klinische Kontext (Daten, Bilder, Dokumentation) kommt von AMP. Ein Arbeitsplatz statt drei Tools.
KI-gestützte Entscheidungsunterstützung
KI-Diagnostik · Clinical Decision Support · Medizinprodukte-KIAMP liefert
Die strukturierte Fallakte als Datenquelle — FHIR-Ressourcen und DICOM-Bilder auf dem eigenen Server. Die Möglichkeit, KI-Ergebnisse als DiagnosticReport in die Fallakte einzubetten. Bot-Engine für automatisierte Benachrichtigung, wenn ein KI-Befund vorliegt — auch ohne TI sofort verfügbar.
Partner liefert
Den Algorithmus: Bilderkennung für Radiologie, Sepsisprädiktion, Therapieempfehlungssysteme, NLP für Befundtexte. Die Zertifizierung als Medizinprodukt (CE/MDR). Die fachliche Validierung und klinische Evidenz.
Gemeinsames Ergebnis
Der Onkologe öffnet den Fall im Tumorboard und sieht neben Laborwerten und CT-Bildern auch den KI-gestützten Befund — z.B. eine Resektabilitätsbewertung oder einen Therapievorschlag. Der Arzt entscheidet, die KI unterstützt. Alles dokumentiert in der Fallakte, alles nachvollziehbar.
Anwendungsfall: Tumorboard im Klinikverbund
Alle drei Partner-Bausteine im Zusammenspiel — ein Ablauf, eine Oberfläche
Eine Patientin mit Verdacht auf Pankreaskarzinom wird im peripheren Krankenhaus aufgenommen. CT, Laborwerte und Histologie liegen vor. Der behandelnde Arzt will den Fall im wöchentlichen Tumorboard der Universitätsklinik vorstellen. Die beiden Häuser nutzen unterschiedliche KIS-Systeme.
Die Interoperabilitätsplattform normalisiert Patientendaten, Laborwerte und Diagnosen aus dem KIS des peripheren Hauses in ein einheitliches FHIR-Format. Der Master Patient Index stellt sicher, dass die Patientin klinikweit eindeutig identifiziert wird. Die DICOM-Bilder vom CT werden an AMPs DICOM-Server übertragen.
Der Arzt öffnet im Browser die Tumorboard-Kategorie in AMP und legt einen neuen Fall an. Patientendaten, Labor und Diagnosen werden automatisch aus der FHIR-Schnittstelle gezogen — kein Abtippen. Die CT-Bilder sind bereits im DICOM-Viewer geladen. Er ergänzt die klinische Fragestellung und ordnet den Fall dem nächsten Tumorboard zu. AMP benachrichtigt Onkologe, Chirurg, Radiologe und Pathologe per TI-Messenger.
Am Tag der Konferenz öffnen alle Teilnehmer das Tumorboard in AMP. Die Fallliste steht. Für die synchrone Besprechung startet innerhalb von AMP die Videokonferenz — technisch vom zertifizierten Videosprechstundenanbieter, per API nahtlos eingebettet. Der Radiologe zeigt CT-Bilder im DICOM-Viewer, alle sehen dasselbe Bild. Die Videosprechstunde ist KBV-zertifiziert und abrechenbar.
Bevor die Konferenz beginnt, hat der KI-Diagnostikpartner die CT-Bilder analysiert und eine Resektabilitätsbewertung als FHIR-DiagnosticReport in die Fallakte geschrieben. Als der Fall aufgerufen wird, sieht das Tumorboard neben Bildgebung und Labor auch den KI-Befund. Ein Bot hat den Onkologen vorab benachrichtigt, dass die KI-Analyse vorliegt.
Die Therapieempfehlung wird direkt in AMPs Fallakte dokumentiert. Über die Interoperabilitätsplattform fließt das Ergebnis zurück ins KIS des peripheren Hauses. Der behandelnde Arzt hat danach alles in AMP — Fallakte, Therapieempfehlung, Konsil-Dokumentation. Rückfragen an den Onkologen laufen über den TI-Messenger. Ein Ablauf, eine Oberfläche, drei Partner-Bausteine im Hintergrund.
AMP Plattform-Architektur
Drei Partner-Andockpunkte um einen starken Kern
Lassen Sie uns gemeinsam vernetzen
Sprechen Sie mit uns über Integrationsmöglichkeiten, gemeinsame Use Cases und Pilotprojekte.