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Konsiliarischer Austausch
zwischen intensivmedizinischen Experten

Über AMP.institute

Die Überlebensrate kritischer Patienten ist stark von der qualitativ hochwertigen und zeitgerechten intensivmedizinischen Versorgung abhängig. Aufgrund des Strukturwandels steht aber nicht jedem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung ein erfahrener Intensivmediziner rund um die Uhr zur Verfügung. Ebenso wird, auch in nicht ganz kritischen Fällen, gern eine Zweitmeinung durch die intensivmedizinische Expertise überregionaler Maximalversorger oder universitärer Einrichtungen eingeholt.

Um Medienbrüche im konsiliarischen Austausch zu reduzieren haben wir gemeinsam mit Spezialisten AMP.institute entwickelt. Alle Gesundheitsinformationen des Patienten werden verschlüsselt an den Spezialisten im Maximalversorgerklinikum übermittelt. Durch Videotelefonie können die Informationen in Echtzeit durch visuelle Eindrücke ergänzt und validiert werden. Belastende und kostenintensive Transporte von kritisch Kranken können dadurch reduziert werden.

Wie funktioniert das?

Maximalversorger und das Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung werden mit (mobilen) Endgeräten ausgestattet. Dies erlaubt den behandelnden Ärzten und Experten die notwendige, schnelle Reaktion auf eingehende Anfragen und Einschätzungen.

Vorteile

AMP.institute bietet Ihnen eine sichere Lösung für die Kommunikation zu Fallakten und Patienten über Organisationen hinweg und innerhalb der eigenen Einrichtung unter verschiedenen Knowhow-Trägern.

Für die beteiligten Institutionen /
behandelnde Ärzte und Expertenzentren

Das Ziel des Innovationsprojektes ist es, durch eine enge transregionale tele­intensivmedizinische Zusammenarbeit, die begrenzten strukturellen sowie personellen Ressourcen eines peripheren Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung zu kompensieren und gleichzeitig den erhöhten Vorhalteaufwand im Zentrum der Maximalversorgung hinreichend zu rechtfertigen sowie auch in der Fläche in einen Patientennutzen zu transferieren.

Nach dem Transfer von Patientendaten und Bildern zur Einschätzung des Zustands können durch direkten Audio-/Videokontakt offene Fragen effektiver (Validität der Daten) und effizienter (Geschwindigkeit des Datentransfers) geklärt werden. Auch in weniger dringlichen Situationen besteht per Datenleitung jederzeit (24/7) die Möglichkeit, die Zweitmeinung eines intensivmedizinischen Experten einzuholen und somit die bestmögliche Betreuung des Patienten mit dem Ziel einer möglichst raschen und vollständigen Rekonvaleszenz zu ermöglichen.

Für Patienten
und Angehörige

Patienten können vor Ort umfassend untersucht werden. Unnötige und mit Verunsicherung einhergehende Transporte zum Maximalversorgerklinikum können vermieden werden und in dringenden Fällen kann umgehend notwendiges Expertenwissen eingeholt werden. Dadurch können Patienten ortsunabhängig besser beobachtet und ihr Wohlsein erhöht werden.

Eine wohnortnahe, intensivmedizinische Versorgung ist wegen des Expertenmangels häufig unmöglich. Die Patienten werden in der Regel ins Zentrum der Maximalversorgung verlegt, welches teilweise mehrere 100 km entfernt ist. Dies bedeutet auch eine hohe Belastung für die Angehörigen. Durch eine Versorgung in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erspart man nicht nur den Patienten anstrengende Krankentransporte, man entlastet ebenso die Angehörigen.

Sicherheit & Weiterentwicklung

Verwaltung

Entwicklung und Hosting der Server erfolgt in Deutschland und unterliegt damit allen rechtlichen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.

Sicherheit

Über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und damit auf höchster Sicherheitsstufe ermöglicht AMP.institute die Übertragung medizinischer Daten und Ko-Präsenz durch Videokonsile.

Weiterentwicklung

Wir machen individuelle Anpassungen und Weiterentwicklungen für Sie möglich! Unsere Entwicklungen basieren auf standardisierten Schnittstellen und berücksichtigen Ihre gesamte IT-Infrastruktur.

Partner

Im Innovationsprojekt “AMP.institute” arbeiten wir gemeinsam mit dem Uniklinikum Frankfurt und dem Klinikum Kassel an dem Transfer von Patientendaten mit ergänzenden Informationen wie Vital- und Laborparametern, radiologischen Bilddaten und weiteren, für eine zielführende Entscheidung, relevanten Informationen.

Das Ziel ist eine Vernetzung von peripheren Krankenhäusern der Regel- und Grundversorgung mit intensivmedizinischen Maximalversorgern, um ohne Medienbrüche in Echtzeit Konsultationen zu erlauben.

Das Projekt im Projektatlas der e-health Initiative Hessen: