Moderne Kommunikation im Gesundheitswesen

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Einfache und sichere Umsetzung DSGVO-konformer Kommunikation in Pflegeheimen

 

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens bedeutet nicht nur eine elektronische Dokumentation. Ich sehe darin eine andere, bessere Medizin, die den Alltag für PatientIn und Leistungserbringer spürbar besser macht.

               (Karl Lauterbach 2022)

 

Schwachstellen im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung wird als wichtiger Treiber für eine bessere Qualität der Behandlung in teilweise schlecht besetzten und strukturschwachen Gesundheitsbereichen gesehen. Bislang scheitert es jedoch an einer reibungslosen, sowie nachhaltigen Einbettung in den Arbeitsprozess in Pflegeeinrichtungen. Durch aufwendige Kommunikation bleibt wenig Zeit für die wichtigen Aufgaben in der Pflege mit Menschen. Verdeutlicht wurde dieses Problem während der Corona Pandemie. Durch neue Herausforderungen und Belastungen wird von dem Pflegepersonal mehr abverlangt. Die Abhängigkeit der Gesellschaft von dem Pflegepersonal wird deutlich sichtbar. Priorität ist zum einen der Schutz der Pflegebedürftigen sowie der MitarbeiterInnen vor dem SARS-Covid-2-Virus. Zum anderen war eine Anpassung der Arbeitsorganisation notwendig, um beispielsweise MitarbeiterInnen schnell erreichen zu können. Damit eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleistet werden kann, muss ein Wandel stattfinden – die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Telemedizinische Lösungen zum Krankenhauszukunftsgesetz

Herausforderungen für Pflegeheime

Herausforderung 1:

schnelle, einfache Kommunikation Der Arbeitsalltag von Pflegekräften kann stressig und belastend sein. Damit PflegerInnen schneller agieren und in Notfallsituationen reagieren können, ist eine schnelle, einfache Kommunikation notwendig. In der Pflege werden bereits einige Technologien eingesetzt, die den Arbeitsalltag aller Pflegekräfte erleichtert. Dabei handelt es sich um die Dokumentation von PatientInnendaten, die Informationsverarbeitung sowie die Organisation in der Pflegeeinrichtung. Moderne Kommunikationsmittel können den Pflegeprozess stark vereinfachen. Ein schnelles Austauschen von wichtigen Informationen kann gewährleistet werden. Ebenso wichtig ist hierbei die sektorenübergreifende Kommunikation. Der Austausch von stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen ist beispielsweise im Hinblick auf die ambulante Nachsorge nach einem Krankenhausaufenthalt eines Pflegeheimbewohners wichtig. Ein Messenger kann diese Kommunikationslücke schließen und einen sicheren und einfachen Austausch wichtiger Daten ermöglichen.

Herausforderung 2:

Datenschutz PatientInnendaten gehören laut der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu einer speziellen Art der personenbezogenen Daten, da sie Informationen über den Gesundheitszustand einer Person liefern und sind daher besonders schützenswert. Ein sicherer und korrekter Umgang mit den sensiblen Daten hat höchste Priorität. Da PatientInnendaten wertvolle Informationen für verschiedene Interessengruppen wie zum Beispiel Pharmafirmen oder Versicherungen liefern, bedarf es einer besonderen Sicherung der Daten. Um einen Missbrauch zu verhindern, ist ein Datenschutzkonzept unerlässlich. Zudem muss das Personal eine Schulung zu diesem Thema erhalten. Die Weitergabe von gesundheitlichen Informationen über PatientInnen ist verboten und kann laut §203 StGB mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden.

Herausforderung 3:

Gesetzliche Vorschriften und Verordnungen Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein fortschreitender Prozess, bei dem neue Gesetze und Vorschriften von den Pflegeheimen berücksichtigt und umgesetzt werden müssen.

DVPMG

Im Juni 2021 ist das Digitale Versorgungs- und -Pflege -Modernisierungsgesetz in Kraft getreten. Im Mittelpunkt dieses Gesetzes steht die Modernisierung der Vernetzung im Gesundheitswesen. Pflegeapps, Telemedizin und die damit verbundene neue Ebene der Kommunikation rücken durch dieses Gesetz weiter in den Vordergrund.

PDSG

Seit Oktober 2020 ist das Patientendaten-Schutz-Gesetz in Kraft. Der Hauptbestandteil des Gesetzes liegt auf dem sicheren, datenschutzkonformen Umgang mit PatientInnendaten. Die Herausforderung liegt darin PatientInnen die Nutzung des e-Rezepts oder der elektronischen Patientenakte möglich zu machen. DVG Das Digitale Versorgungsgesetz ist im Dezember 2019 in Kraft getreten und schafft die gesetzliche Grundlage für die Verschreibung von digitalen Gesundheitsanwendungen und schreibt verpflichtende IT-Sicherheitsstandards fest.

E-Health Gesetz

Seit Dezember 2015 ist das E-Health Gesetz in Kraft und konzentriert sich auf den Aufbau der Telematikinfrastruktur. Digitale Anwendungen sollen möglichst schnell eingeführt werden, damit Patient*innen von einer besseren Behandlung profitieren. Entstehende Synergien sollen sinnvoll genutzt werden.

Schwachstellen im Gesundheitswesen

Nutzen und Vorteile

Eine gute Möglichkeit die Kommunikation im stressigen Arbeitsalltag des Pflegepersonals, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Pflegeheime, zu verbessern, sind zertifizierte Messenger-Dienste. Hierbei handelt es sich um Messenger, die den hohen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz gerecht werden. Die DSGVO-konformen Messenger bieten eine gute Alternative zu herkömmlichen Messenger-Diensten, die den Datenschutz nicht gewährleisten können. Einige Messenger sind explizit für den Einsatz im Gesundheitswesen konzipiert und bieten die Möglichkeit der DSGVO-konformen Kommunikation, auch sektorenübergreifend. Eine zuverlässige Kommunikation ist essenziell, wenn es um Menschenleben geht. Zudem bietet ein Messenger eine hohe Qualität, indem er Lösungen bietet, die auf die Einhaltung aktueller Standards achtet. Um alternative zertifizierte Messenger-Lösungen zu finden, kann man sich bei der kassenärztlichen Vereinigung (KVB) informieren. Im Berufsalltag muss die Kommunikation einfach und schnell sein. Sinnvoll ist der Einsatz von modernen Kommunikations mitteln. Die Wahl fällt erfahrungsgemäß auf einen Messenger dienst. Jedoch wird hier oft die Sicherheit der PatientInnendaten außer Acht gelassen und mit Messengern aus dem privaten Gebrauch kommuniziert. Die DSGVO tritt in den Hintergrund. Die interne Kommunikation in Pflegeheimen wird meist unterschätzt. Der transparente Austausch von Informationen ist jedoch bedeutend, um eine qualitativ gute Pflegeleistung zu gewähren. Aufgrund des sehr aktiven Arbeitsalltags, schafft ein schneller Austausch mit den KollegenInnen eine Erleichterung der Arbeit. Da für die Einarbeitung in neue, komplexe Systeme häufig keine Zeit bleibt, bietet die einfache Nutzeroberfläche von AMP.chat eine sichere Alternative für Mitarbeitende. Ebenso stellen digitale Hürden, wie die Beschaffung von digitalen Endgeräten, die häufig zur Nichtnutzung neuer Software führen, kein Problem dar. AMP.chat kann datenschutzkonform auf dem privaten Smartphone installiert werden und ist somit stets verfügbar. Ein unternehmenseigenes Branding trägt zu einer stärkeren Identifizierung der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen bei.

Da Pflegekräfte den größten Teil des Arbeitsalltags unterwegs sind und die Zeit mit PatientInnen verbringen, bleibt häufig keine Zeit für einen effizienten Austausch untereinander. Das Lesen von E-Mails ist meist aufgrund der zeitintensiven Arbeit mit den PatientInnen nicht möglich. Schichtübergaben, Schichtplanung und Notfallkommunikation sind nur einige Komponenten, an denen die Kommunikation einfacher gestaltet werden muss. Wenn die Dringlichkeit eines Gesprächs besteht, bietet der AMP.chat die Möglichkeit eine Videokonferenz mit Kollegen durchzuführen. Damit PflegerInnen keine Zeit in die Überlegung investieren müssen, ob die PatientInnendaten beim Austausch ausreichend geschützt sind, ist AMP.chat so konzipiert, dass alle geltenden DSGVO-Richtlinien eingehalten werden. Die Nachrichten sind mit End-to-End-Verschlüsselung versehen. Der Zugriff auf die Chats ist nur befugten Personal erlaubt, die durch einen Admin zu bestimmten Konversationen hinzugefügt bzw. entfernt werden können. Mitarbeitenden können mit Hilfe eines QR-Codes entsprechenden Teams beitreten. Zudem muss für die Einrichtung des Messenger-Dienstes nicht viel Zeit aufgewendet werden, da der Chat mit bestehenden Systemen verknüpft werden kann. Außerdem ist die Vernetzung mit anderen Institutionen möglich, damit auch die externe Kommunikation sicher und einfach gestaltet werden kann. Die Telemedizin ist ein wichtiger und richtiger Schritt in Richtung moderne Kommunikation im Gesundheitswesen. Die Digitalisierung bietet allen Beteiligten eine Erleichterung im Arbeitsalltag. Strukturen und Prozesse können vereinfacht und sicher gestaltet werden. Mit Hilfe von AMP.chat lassen sich Kommunikationsbarrieren leicht überwinden und bringen Erleichterung in die Pflegewelt. Wertvolle Zeit kann in das Wohl und die Pflege der PatientInnen investiert werden.

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