Awesome Technologies: AMP.clinic unterstützt „das virtuelle Krankenhaus“ im Saarland

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Telemedizinische Plattform ermöglicht flächendeckende, transregionale Vernetzung für den optimalen und ressourcenschonenden Austausch der Experten in Kliniken

 

Das saarländische Gesundheitsministerium fördert das Projekt „Das virtuelle Krankenhaus“. Geplant ist die digitale Vernetzung aller Kliniken und Krankenhäuser über das Saarland hinaus, in die Großregion Saar-Lor-Lux. Die App AMP.clinic, macht den ersten Schritt des telemedizinischen Netzwerkaufbaus im Bereich der Intensivmedizin. Durch eine gemeinsame digitale Plattform soll eine flächendeckende medizinische Versorgungsqualität im Saarland und der Großregion gewährleistet und weiter verbessert werden.

Die App stammt aus dem Produktportfolio AMP des Würzburger Unternehmens Awesome Technologies Innovationslabor GmbH und ist eine Weiterentwicklung des Projekts Tele-Intensivmedizin Hessen. In Hessen sind bereits 79 Krankenhäuser und Kliniken durch die telemedizinische Plattform erfolgreich vernetzt. Nun folgt das Saarland und bindet AMP.clinic in das Projekt „Das virtuelle Krankenhaus“ mit ein, welches durch eine Anschubfinanzierung des saarländischen Gesundheitsministeriums unterstützt wird. Zum Startschuss werden zunächst alle beteiligten Pilotkliniken mit gesicherten  DSGVO-konformen Tablets ausgestattet und vernetzt. In Anbetracht der steigenden Covid-19-Fälle, wird somit eine optimaler fachlicher Expertisenaustausch auf den Intensivstationen erreicht.

Die telemedizinische Softwarelösung ermöglicht es den NutzerInnen schnelle und DSGVO-konforme Videokonsile zu nutzen und gewährleistet auch eine reibungslose Übertragung von hochqulitativen Bilddateien. Eine engere und schnellere Vernetzung der Krankenhäuser in den jeweiligen Versorgungsgebieten wird durch die App AMP.clinic begünstigt. Krankenhäuser mit kleineren Intensivkapazitäten haben dadurch die Möglichkeit schnell und unkompliziert, eine Zweitmeinung eines/einer weiteren intensivmedizinischen Kollegen/Kollegin einzuholen, oder eine notwendige Verlegung gemeinsam vorzubereiten. Ziel ist es, durch eine enge transregionale, teleintensivmedizinische Zusammenarbeit, die begrenzten strukturellen sowie personellen Ressourcen eines peripheren Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung zu kompensieren.

Die Software wurde so entwickelt, dass sie nicht auf das Krankenhaussystem zugreift und somit unabhängig von regionalen Strukturen eingesetzt werden kann. Ein schnelles Konsil kann die entscheidende Überlebenschance für einen Patienten bieten. Verlegungen können umgangen oder besser organisiert werden. Dies bedeutet einen großen Nutzen für alle Beteiligten. Nicht nur die koordinierenden Kliniken und kooperierenden Krankenhäuser, sondern auch Patienten und Angehörigen profitieren enorm. Den Nutzern der App stehen jederzeit Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, so dass Fragen und Wünsche umgehend an die Entwickler weitergegeben werden können. Auch für den direkten technischen Support der Nutzer ist gesorgt: Die KollegInnen der Kiwango IT GmbH, dem Tochterunternehmen der Awesome Technologies mit Sitz in Duisburg, unterstützen die Nutzer bei ihren technischen Fragen und Schwierigkeiten.

Noch mehr Interesse an dem Thema? Das Universitätsklinikum des Saarlandes Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes hat eine Pressemitteilung über die Zusammenarbeit geschrieben. (Hier klicken)

 

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